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BMWi-Bericht über die wirtschaftspolitische Lage


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Aktuelle wirtschaftliche Auswirkungen der Covid-19-Pandemie

Der Aufholprozess der deutschen Wirtschaft hält an, wenn auch mit moderaterem Tempo. Aufgrund des Anschubs aus den Aufholmonaten Mai und Juni zeichnet sich für das dritte Quartal ein deutliches Wachstum ab. In der zweiten Jahreshälfte sind zudem durch die Mehrwertsteuersenkung und den Kinderbonus Impulse für die Binnennachfrage zu erwarten. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen hat die Bundesregierung ihre Wachstumserwartungen für das laufende Jahr in ihrer jüngst veröffentlichten Interimsprojektion aufwärtskorrigiert (von -6,3 % auf -5,8 %).

Die Produktion in der Industrie erreichte im August fast wieder 90 % ihres Niveaus von vor Ausbruch der Corona-Krise im letzten Quartal des Jahres 2019. In der Automobilindustrie, die ihre Herstellung im Lockdown-Monat April weitgehend zurückgefahren hatte, waren es etwa 76 %. Allerdings sah sich die Branche schon vor der Pandemie mit strukturellen Problemen konfrontiert. Der ebenfalls gewichtige Maschinenbau, der die Folgen der globalen Corona-Pandemie besonders zu spüren bekommt, kam zuletzt wieder auf rund 85 % seines Vorkrisenniveaus.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich laut dem ifo Konjunkturtest weiter verbessert – wenn auch zuletzt in weniger großen Schritten – und die Geschäftserwartungen im September sogar wieder zuversichtlicher sind als noch im Herbst 2018. Gleichzeitig erholt sich im August auch der Auftragseingang des produzierenden Gewerbes (+4,5% ggü. Vormonat). Auch die ifo Exporterwartungen der Industrieunternehmen spiegeln derzeit eine leicht zuversichtliche Erwartungshaltung wieder, die zuletzt im Herbst 2018 übertroffen wurde. Das Volumen der deutschen
Ausfuhren ist trotz anhaltender Erholung aber noch weit von seinem Vorkrisenniveau entfernt. Angesichts des Pandemieverlaufs in wichtigen Abnehmerländern bleibt das weltwirtschaftliche Umfeld auf absehbare Zeit schwierig. Vor diesem Hintergrund dürfte die Erholung in der deutschen Wirtschaft noch eine Weile andauern. Die Gemeinschaftsdiagnose führender Forschungsinstitute vom 14.10. prognostiziert für das Jahr 2020 ein Rückgang des BIP um preisbereinigt 5,4 %. Für die Jahre 2021 und 2022 wird eine Erholung um 4,7 % bzw. 2,7 % erwartet.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt sind weiterhin markant, es zeigt sich aber bereits eine leichte Besserung. Die Erwerbstätigkeit im Inland stieg im August saisonbereinigt erneut leicht um 19.000 Personen an. Nach den Ursprungszahlen gab es 44,7 Mio. Erwerbstätige. Die Zahl der Erwerbstätigen liegt damit immer noch merklich unter ihrem Vorjahresniveau (-597.000 Personen), der Abstand hat sich etwas verringert. Die Arbeitslosigkeit verringerte sich im September saisonbereinigt abermals leicht um 8.000 Personen (August: -9.000 Personen). In Ursprungszahlen lag sie bei 2,85 Mio. Personen und überschritt damit ihr Vorjahresniveau um 613.000 Personen. Die Unterbeschäftigung sank ebenfalls (saisonbereinigt -26.000 Personen) und lag in Ursprungszahlen bei 3,61 Mio. Personen.

Der komplette Bericht steht hier als PDF zum Download zur Verfügung:

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